msallata

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sierra : 0.28 – Ich begreife zahl­reiche Erschei­nungen der mensch­li­chen Kommu­ni­ka­tion im Durch­ein­ander der Stimmen, der Bewe­gungen, die ich Nacht für Nacht erlebe, um Stunden, manchmal um Tage verzö­gert. Es ist so, als würde ich beständig einen hoch­auf­lö­senden Tonfilm spei­chern, welchen ich mit Verzö­ge­rung in der Zeit abspiele, um Details, um Zusam­men­hänge nach­voll­ziehen zu können, die zunächst in ihrer umfas­senden Erschei­nung nicht wahr­nehmbar waren. Manchmal setzt dieser Hinter­grund­film während seiner Aufnahme eine kleine Boje aus, die in Echt­zeit signa­li­siert, da ist etwas, da war etwas: Achtung! Ich glaube, ich verfüge über Augen oder Kame­ra­ob­jek­tive, die in der Lage sind, nach allen Himmels­rich­tungen Ausschau zu halten. Sobald ich sie suche, kann ich diese Augen nicht finden, es sind vermut­lich sehr kleine Augen. – Null Uhr acht­und­zwanzig auf dem Meer vor Msal­lata, Lybia. – stop

drohne10

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