south ferry : durchleuchtung

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kili­man­dscharo : 0.15 – Leichter Schnee­fall, im Bus durch Brooklyn gereist. Ich hatte die Fahr­zeit genützt, um Beob­ach­tungen, die ich auf der Staten Island Fähre hand­schrift­lich notierte, in mein Note­book zu über­tragen. Mehr­fach schrieb ich das Wort Spreng­stoff in eine Datei. Abends wartete ich auf das letzte Schiff, das ich an diesem Tag noch nehmen wollte. Ich saß gerade auf einer Bank, als sich einer der Spreng­stoff­spür­hunde, die ich Stunden zuvor noch beob­achtet hatte, näherte. Präzise formu­liert, näherte sich der Hund nicht mir selbst, sondern meinem Ruck­sack, in dem meine Schreib­ma­schine ruhte. Er legte sich auf den Boden und schaute mich an, nicht unfreund­lich, wie auch der Poli­zist, der dem Hund gefolgt war, mich wohl­wol­lend musterte. Sir, sagte er, Sir! We hope for your coope­ra­tion! Seither stelle ich mir Fragen, die doch erstaun­lich sind. – stop

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