to mr. melville : callas box

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pro­peller

~ : louis
to : Mr. melville
sub­ject : CALLAS BOX

Lieber Mr. Melville, Hotel Echo Lima Lima Oscar! Wie geht es Ihnen? Ich hat­te, während ich in den ver­gan­genen Wochen an ein­er Walgeschichte arbeit­ete, immer wieder ein­mal an Sie gedacht, an Ihren weißen Wal Moby Dick in Worten und an seinen Schat­ten in der Wirk­lichkeit, an Mocha Dick. Wie sehr ich mir doch wün­sche, Sie wür­den bald ein­mal zu meinen Walen Kon­takt aufnehmen und mir dann rasch eine Nachricht über­mit­teln, ob meine speziellen Fre­unde wohl auch Ihnen Furcht ein­flössen kön­nten. Vielle­icht wer­den Sie, wo auch immer Sie sich aufhal­ten mögen, etwas Zeit find­en und lesen. Ist Ihnen bekan­nt, dass die Gesänge der Buck­el­wale über Struk­turen ver­fü­gen sollen, die ein­fachen men­schlichen Sprachen ähn­lich ist? Stun­den habe ich demzu­folge damit zuge­bracht, nach Botschaften zu suchen, nach Geräuschen, die mir etwas sagen, die meinem Gehirn Ent­deck­ung, ja Nachricht sein kön­nten. Ich bin noch nicht sehr weit gekom­men, das ist richtig, aber ich werde nicht nach­lassen, ich werde solange den Gesän­gen der Wale lauschen, bis mir ver­ständlich sein wird, was sie da sin­gen oder sprechen. Meinen Namen loooou­u­ui­i­i­i­ii meine ich jeden­falls schon aufge­spürt zu haben. Das ist ein Anfang und ich bin zuver­sichtlich in den kom­menden Wochen gut voran zu kom­men. Was, mein lieber Mr. Melville, ist unter ein­er ein­fachen men­schlichen Sprache zu ver­ste­hen? – Ahoi! Ihr Louis

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