wim wenders

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15.32 — Viel, wieder nachts, spaziert. Trage einen Stapel klein­er Karten in der Hosen­tasche und einen Bleis­tift. Sobald mir etwas ein­fällt so im Gehen, notiere ich. Ein­mal, im Som­mer, sehe ich einen Mann, der in einem Bahn­hof neben einem Zug auf dem Boden liegt. Der Zug war ger­ade eben via Mai­land aus Rom gekom­men, und als ich den Mann frage, ob er Hil­fe benötige, antwortet er, dass er sie hören, nicht aber sehen könne. — Wim Wen­ders, stelle ich mir vor, würde diesen liegen­den Her­rn sofort fotografiert haben und seine Geschichte zur Fotografie würde mit dem angenehmen Wort — Ein­mal — begin­nen. Ein­mal, an einem späten Abend, lag ein Mann auf einem Bahn­steig neben einem Zug und lauschte ital­ienis­chen Zikaden.

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