3 uhr

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echo : 3.57 — Während der Nacht lange sitzen. Nichts tun. Nur atmen. Gegen drei Uhr Abstieg zur Straße. Die Treppe knar­rt bei jedem Schritt vor Türen, hin­ter welchen Men­schen schlafen. Auf der Straße ein leichter Wind. Es ist kühl gewor­den. In den Bäu­men Geräusche, leise, leise, als wür­den die Vögel murmeln im Schlaf. Es ist aber deshalb, weil es nie wirk­lich dunkel wird in der Stadt. Stun­den­lang kann man sich über das Nahen des Mor­gens stre­it­en. Wie ich zurück­komme, Licht weit oben, vier Fen­ster, beleuchtet, alle weit­eren Fen­ster sind dunkel. Der Blick auf ein Haus, in dem ein Nacht­men­sch wohnt. Plöt­zlich bin ich wieder bei mir, trete in Zim­mer, die vor Kurzem noch ohne mich gewe­sen sind. Mein Heft auf dem Tisch. Ich notiere: Es ist sin­nvoll, Süss­wasserkiemen­men­schen von Salzwasserkiemen­men­schen zu unter­schei­den. Ich muss den Satz nicht begrün­den. Noch Dunkel. — stop
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