abend : morgen

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char­lie : 5.08 — Ein Ohr gegen den Him­mel, das andere Ohr gegen die Erde gerichtet, liege ich in ein­er Wiese und höre Gräsern und sehr kleinen Tieren zu, wie sie sich auf die Nacht vor­bere­it­en. Es ist früher Abend. Ich warte, dass es dunkel wird, ein Warten voller Freude, nichts ist zu tun, als der großen Welt am Him­mel und der kleinen Welt unter mir zuzuhören. Es ist selt­sam, je glück­lich­er ich bin, desto beweglich­er kann ich denken. So beweglich bin ich gewor­den, dass ich von Zeit zu Zeit über­haupt aufhöre an irgen­det­was zu denken. Und doch bin ich niemals abwe­send, son­dern hier und warte und höre den Gräsern zu und atme und halte etwas Papi­er fest in der Hand. 1 X schlafe ich kurz ein. Plöt­zlich ist Mor­gen. Vögel pfeifen. Licht fällt in kleinen Paketen vom Him­mel. Alle Wörter, sobald ich sie anhalte, wer­den zu einem Geräusch. — stop

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