apollo

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3.15 — Zwei Stun­den vor Com­put­er­mas­chine. Ich beobachtete Astro­naut­en ein­er Apol­lomis­sion, wie sie sich Fis­chen gle­ich durch ihre Kapsel oder durch den Wel­traum bewe­gen. Indem ich ver­folge, wie sie vor ein­er Kam­era an Spielob­jek­ten die Wirkun­gen der Schw­erelosigkeit demon­stri­eren, indem ich ihre beschädigten Stim­men höre, der Gedanke, dieses Schep­pern, Pfeifen, Knis­tern, Krächzen kön­nte ent­standen sein, weil ihren Stim­min­stru­menten das Gewicht der Welt ent­zo­gen wurde. – Weit nach Mit­ter­nacht. Wollte mich erheben, da ver­sagte mein linkes Bein den Dienst. Hat­te gedanken­ver­loren auf ihm Platz genom­men und wäre um ein Haar umge­fall­en. Ein selt­sames, ein irri­tieren­des Gefühl der Leere. Dann die sicht­bare Gegen­wart eines Kör­perteils, ohne die Anwe­sen­heit dieses Kör­perteils von innen her­aus bestäti­gen zu kön­nen. — stop
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