caravelle

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romeo : 0.02 — Ich über­legte, ob ich, wenn ich bei wolken­losem Him­mel in 33000 Fuß Höhe befind­lich aus einem Flugzeugfen­ster spähen würde, ein Schiff erken­nen kön­nte, ein Schiff von der Größe der Queen Mary sagen wir, einen Luxus­dampfer, der zur Zeit mein­er Geburt noch regelmäßig zwis­chen New York und Southamp­ton über den Atlantik hin und her gepen­delt war. Ich stellte mir zunächst einen Berg vor von entsprechen­der Höhe, einen Berg, der Him­mel und Flugzeug berührte, kurz darauf ein Schiff. Und ich ahnte sehr bald, dass ich das Schiff wohl eher nicht, ver­mut­lich aber die ihm fol­gende Spur im Wass­er erken­nen würde, Wellen und Wirbel von Luft. Eine junge Frau, so unsicht­bar wie das Schiff, an dessen Heck sie ste­ht, betra­chtet die Spur, die das Schiff im Wass­er hin­ter­lässt. Ein­mal wirbelt eine Bö ihren Hut durch die Luft. Sie schaut zum Him­mel. Ein Blitzen vielle­icht. Ten-four. Char­lie. Char­lie. Kurz nach Mit­ter­nacht. Klir­rende Kälte.
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