dilip

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ulysses : 15.08 UTC — Ein Brief erre­ichte mich, der in Kalkut­ta abgeschickt wor­den war vor zwei oder drei Wochen. Fol­gende Zeilen: Sehr geehrter Herr Louis, es hat gedauert, dass ich antworte, weil ich noch sehr klein bin, ich bin erst 12 Jahre alt, ich wohne an der Jes­sore Road. Dort habe ich einen Brief gefun­den unter einem Feigen­baum bei der Bussta­tion. Der Brief war nicht an mich geschrieben, son­dern an Lil­if­er Min­di. Ich kenne Lil­if­er Min­di nicht, ich habe die schö­nen Brief­marken auf dem Brief ent­deckt und habe mir gedacht, es ist nicht so weit zu der Adresse wo Lil­if­er Min­di wohnt, und ich bin mit meinem Fahrrad dor­thin gefahren, aber das Haus gibt es nicht, wo Lil­if­er Min­di wohnt oder nicht wohnt, sie müssen sich geir­rt haben. Auch in dem Haus neben dem Haus, das nicht existiert, wohnt Lil­if­er Min­di nicht, das ist sich­er, weil ich gefragt habe. Ich sende Ihnen den Brief zurück, ich habe ihn nicht geöffnet, ich heiße Dilip, vielle­icht schreiben Sie ein­mal einen Brief an mich, weil ich in einem Haus wohne, das es wirk­lich gibt. Vor meinem Haus wach­sen zwei Feigen­bäume, hin­ter dem Haus kann ich Ball spie­len, hin­ten ist das Haus grün, und vorne ist das Haus rot. Wir haben einen Balkon, meine Schwest­er ist sehr krank, sie sitzt oft auf dem Balkon, weil sie nicht zur Schule geht. Bes­timmt kön­nen Sie Englisch lesen. Dein Dilip — stop

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