dreiundzwanzigste etage winter

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gink­go : 8.28 — Ich träumte, nachts auf dem Balkon eines Hotels über der Eighth Avenue zu spazieren. Es war Win­ter, weit unter 0°C in New York. Heftiger Wind wehte harte Schneekristalle über den Boden des Balkons. Ich war leicht bek­lei­det, war ohne Schuhe, war aus einem Fen­ster gestiegen, wollte kurz Aus­sicht nehmen auf den Hud­son Riv­er. Da fiel das Fen­ster hin­ter mir geräuschvoll ins Schloß. Ich gab keinen Laut von mir, wusste, dass mich nie­mand hören würde, ich befand mich auf dem 23. Stock­w­erk, die Zim­mer neben meinem Zim­mer standen leer. Aber da war noch ein Stuhl aus Plas­tik. Ich dachte, dass ich 1 Ver­such haben würde, oder mit etwas Glück 2 Ver­suche, das Fen­ster zum gewärmten Zim­mer mit­tels dieses leicht­en Stuhlw­erks einzuschla­gen. Ger­ade als ich den Stuhl anhob, um ihn gegen das Fen­ster zu schleud­ern, bemerk­te ich eine Drohne, die sich langsam näherte. Sie blink­te. So dicht kam sie her­an, dass ich meinte, sie mit meinen Hän­den berühren zu kön­nen. Ich erin­nere mich, dass ich mehrfach das Wort H E L P mit Lip­pen und Augen for­mulierte, ausser­dem fal­tete ich meine Hände. — stop
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