george ferry terminal’s tiefseeelefanten

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sier­ra : 17.10 — Hat­te einen Traum, eine Wahrnehmung, die mir lange Zeit, ich war längst erwacht, ein sehr wirk­lich­er Raum gewe­sen zu sein schien. Dort, im Nachtz­im­mer, wartete ich an einem späten Abend in der zen­tralen Halle des Saint George Fer­ry Ter­mi­nals auf das näch­ste Schiff nach Man­hat­tan zurück. Ich wartete lange, ich wartete den hal­ben Tag und eine halbe Nacht, begeis­tert vom Anblick ein­er Herde fil­igraner Tief­seeele­fan­ten, die über den hell­sandi­gen Boden eines Schauaquar­i­ums wan­derten. Sie hat­ten ihre meter­lan­gen Rüs­sel zur Wasser­ober­fläche hin aus­gestreckt, sucht­en in der Seeluft herum und berührten einan­der in ein­er äußerst zärtlichen Art und Weise. Ein faszinieren­des Geräusch war zu hören, sobald ich eines mein­er Ohren an das haut­warme Glas des Geheges legte. Dieses Geräusch nun sucht seit Stun­den nach einem Wort für sich selb­st, nach einem Zeichen­satz, der ver­mut­lich niemals existieren wird. — stop
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