staten island ferry : blizzard

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papille : 16.28 — Eige­nar­tig, das Ver­hal­ten der Papiere, das Ver­hal­ten mein­er Hände, mein­er Bleis­tifte. Seit ich wieder stun­den­weise mit ein­fach­sten Werkzeu­gen notiere, mit Werkzeu­gen, die ohne Elek­triz­ität funk­tion­ieren, der Ver­dacht, dass von eigensin­niger Natur ist, was ich auf kleinere oder größere Zettel schreibe. Meine Wörter wollen sich nicht auf Lin­ien leg­en, sie wollen fliegen, weshalb sie über den Zeilen aufwärts steigen. An einem anderen Tag, wieder einem Tag ohn­mächtiger Hor­i­zonte, sinken sie, ohne dass ich präzise sagen kön­nte, warum es an dem einen Tag aufwärts und an dem anderen Tag abwärts gehen will, immer­hin war jew­eils nur ein wenig Schlaf zwis­chen da und dort zu verze­ich­nen gewe­sen. Auch mit den Buch­staben hab ich Mühe, mal bricht die Bleis­tift­spitze, dann wieder ist ein Zeichen gemalt, das man doch eher für ein ganz anderes hal­ten möchte. Die Buch­staben Z und G sind beson­ders wider­spen­stige Gestal­ten, und das S und das A machen schon immer was sie wollen. Dage­gen sind das I und das M an jedem mein­er Arbeit­stage zuver­läs­sige Erschei­n­un­gen, Welle und Giraf­fen­hals, schlicht und weich. Ich nehm das jet­zt, ger­ade wie es kommt, in aller Ruhe. — stop

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