handgeschichte

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echo : 23.58 – Ich hatte gerade in einem Buch gelesen, als ich beob­ach­tete, wie meine Hände, die den Buch­körper von entge­gen­ge­setzten Rich­tungen des Himmels her kommend berührten, sich bewegten, obwohl ich sie nicht dazu ermun­tert hatte. Viel­mehr war das so geplant gewesen, dass sie bewe­gungslos auf den Papieren ruhen sollten, um das Buch, das sich immer wieder schließen wollte, zu bändigen. Zunächst bewegte sich der linke, dann der rechte Daumen, ein Geräusch, ein helles Geräusch war zu hören, ich unter­brach meine Lektüre und legte das Buch zur Seite. Ich notiere: Sobald ich mich für ein oder zwei Minuten ganz und gar auf meine Hände konzen­triere, vergesse ich mich selbst. Ich könnte mich, das ist denkbar, in dieser Übung einmal so gründ­lich vergessen, dass ich von außen her gerettet werden müsste, um wieder ganz anwe­send und beweg­lich sein zu können. An einem anderen Tag, noch nicht lange her, war ich durch die Bewe­gung eines Fingers meiner linken Hand derart erschro­cken, dass ich bald vom Tisch aufge­sprungen wäre. Selt­same Sache. – stop
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