nachtbienen

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hima­laya : 0.01 – Morgens höre ich wie das Radio ange­schaltet wird unten im Wohn­zimmer, unten in der Küche. Eine Stimme erzählt von Pablo Neruda. Die Stimme wird immer wieder von Musik unter­bro­chen, von feiner india­ni­scher Musik. Das sind Geräu­sche wie früher, Geräu­sche in der Stille der vergan­genen Tage, wohl­tuend, eine Verbin­dung zur Welt, die sich fort­setzt, unwirk­lich noch. Im Garten blühen Tulpen, rot, gelb, blau, orange. Man müsste einmal Blumen erfinden, die nachts ihre Blüten öffnen und leuchten, Nacht­bienen, Nacht­li­bellen, Nacht­wespen, Nacht­hum­meln. – stop

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