nachtbild

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charlie : 2.02 – Noch dunkel, aber doch soviel Licht, dass ich eine Hand entdecke, die sich genauso bewegt, als würde sie malen. Der Mensch, zu dem diese malende Hand gehört, schläft, vermut­lich ereignen sich im Augen­blick meiner Beob­ach­tung Träume, die die Hand bewegen. Ich versuche in der Beob­ach­tung heraus­zu­finden, das heißt, vorzu­stellen, was diese Hand gerade malen oder zeichnen könnte. Darüber schlafe ich ein. Als Morgen geworden ist, sage ich fröh­lich: Du hast heut Nacht viel­leicht im Schlaf gemalt! Kannst Du Dich erin­nern, an welchem Bild Du gear­beitet haben könn­test? – Es ist die Zeit der Hummer­ernte. Erste kalte Winde fließen über die großen Seen südost­wärts. Ecke Willow St. passiert ein Leguan die Cran­berry St., ein Poli­zist, der sich freut, regelt den Verkehr. Plötz­lich eine Frage wie eine bren­nende Lunte, eine Frage, die ich in einer fremden Sprache vorsichtig notiere, ob sich Hummer­tiere an mensch­li­chen Körpern vergreifen? Beun­ru­hi­gend, wie damals, Ende des vergan­genen Jahr­hun­derts, die Frage nach den Vorlieben der Vikto­ria­see­bar­sche? – stop
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