nachts

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delta : 0.18 – Ich bat einen Freund, eine Geschichte zu erzählen vom Glück als er noch ein Kind gewesen war. Er musste nicht lange über­legen. Er sagte, dass er abends, sobald das Licht in seinem Zimmer ausge­schaltet wurde, heim­lich in seinen Büchern gelesen habe. Zu diesem Zweck hatte er eine Taschen­lampe unter seinem Kopf­kissen versteckt. Er las immer im Sitzen, die Beine verschränkt, Jules Vernes zum Beispiel. Aufre­gend, nicht nur die Bücher, sondern das verbo­tene Lesen zur Nacht­zeit selbst. Während mein Freund von seinem Glück berich­tete, erin­nerte er sich, wie sein Bruder, der in demselben Zimmer geschlafen hatte, ihm einmal erzählte, er, der Ältere der beiden, habe zur Sommer­zeit wie ein leuch­tender Berg ausge­sehen, der sich manchmal bewegte. Hin und wieder flackerte das Licht, weil die Kraft der Batte­rien in der kleinen Lampe zur Neige ging. Man musste dann immer ein wenig warten, bis sich die Batte­rien wieder erholten. Oft war er in dieser Zeit des Wartens noch im Sitzen einge­schlafen. – stop
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