nachtzug nach douala

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tan­go : 7.15 UTC — Akos­si­wa, die ihr junges Leben über­wiegend in der Stadt Yaoundé ver­brachte, erk­lärte während eines Gespräch­es im Zug, Tiere, die ich als wilde Krea­turen beze­ich­nete, Affen, sagen wir, Löwen, Antilopen, wür­den in ihrem Heimat­land im zen­tralen Zoo der Haupt­stadt leben. Man könne sie dort besuchen, man müsse sich nicht fürcht­en, allerd­ings würde der Besuch Ein­tritt kosten. Erst ein­mal musst Du über­haupt nach Kamerun fliegen. Du fliegst, sagt Akos­si­wa, am Besten über Paris oder Ams­ter­dam nach Yaounde, das ist über­haupt kein Prob­lem. Ich hat­te Akos­si­wa eine dur­chaus drama­tis­che Vorstel­lung ihres Lan­des skizziert, in der ver­mut­lich wirk­liche wilde Tiere natür­licher­weise auch jen­seits der Natur­reser­vate existieren. Kurz darauf entwick­elte sich ein aufre­gen­des Gespräch über Wahrnehmung, Wirk­lichkeit und Pro­jek­tion ein­er­seits, ander­er­seits über die Exis­tenz wiederum der nieder­bayrischen Auer­hähne in meinem per­sön­lichen Leben. Eine Zug­fahrt von Ngaoundéré nach Douala sei reizvoll, berichtete Akos­si­wa, es existiere auch eine Nachtzugverbindung, die würde sie aber nicht empfehlen: Weil Du nichts siehst! — stop

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