particlesmaschine

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5.48 – Die Beob­ach­tung, dass ich in der Parti­cles­ma­schine vergeb­lich mit der Mouse einzu­fangen versuchte, was ich kurz zuvor noch durch einen Code in Bewe­gung gesetzt hatte. Sofort ein Gefühl von Heiter­keit. Ich könnte viel­leicht sagen, dass diese Beob­ach­tung des Schei­terns an Objekten, die ich selbst geschaffen habe, grund­sätz­lich zu tun haben könnte mit der suchenden Bewe­gung schrei­bender Menschen. Da schwebt zum Beispiel Kentaur Billy vor Neufund­land 70 Meter tief unter dem Meeres­spiegel. Eine Erfin­dung. Eine Erfin­dung, die zunächst eine Entde­ckung gewesen ist, die Wahr­neh­mung einer uralten, einer neuro­lo­gisch fest verschal­teten Form, die unver­züg­lich, blitz­artig, weiter­ge­faltet wurde, ein Modell wenig später mit Robben­fell an der ein oder anderen Körper­stelle, einem schönen Menschen­kopf, der Heck­flosse eines Walfi­sches und anato­misch klan­des­tinen Verdau­ungs­or­ganen eines Pferdes. Sobald dieses Wesen vor mir schwebte und sprach, war es nie wieder einzu­holen, weil es in der Sekunde seiner Entde­ckung, in jener ersten Sekunde seiner Exis­tenz, sich sofort in eine jener Substanzen verwan­delte, die nur unvoll­kommen in einen erzäh­lenden Text zu trans­por­tieren sind, weil dieser tauchende Kentaur wie alle anderen Wesen höchst feinen Gesang aus 1 Tril­li­arde Ziffern erwartet. – 12.58 in Tibet. Lhasa.

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