pullmann

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echo : 0.02 – Im Traum im Pull­man­nwag­on durch eine selt­same Land­schaft gereist. Ich stand an einem Fen­ster. Warmer Wind fuhr mir übers Gesicht, und die Luft duftete nach Zimt und blaue Frösche schwirrten wie Vögel herum. Sie waren blind, weshalb ich hören kon­nte, wenn sie in den Erd­bo­den ras­ten oder gegen den Zug, Geräusche, für die auch in dieser frühen Mainacht noch kein angemessenes Wort in meinem Kopf existiert. Ein­mal fuhr der Zug an einem Fluss ent­lang. An den Ufern dieses Flusses standen tausende Angel­ruten in den Boden versenkt. Maschi­nen bezupften die Seile der Ruten, pling : pling : pling. Sie schleud­erten Fisch um Fisch an Land, auch Men­schen, ganze Men­schen, oder Arme, oder Beine von Men­schen. Diese Men­schen zap­pel­ten, wie die Fis­che zap­pel­ten, und auch die Arme und Beine zap­pel­ten im Sand und schnappten verge­blich nach Luft.
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