redentore

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nordpol : 16.58 UTC – Von der Wasser­bus­sta­tion Reden­tore aus ist heute das Schwes­ter­chen Zitelle nicht zu hören, nicht wenn man ein Mensch ist, nicht wenn man mittels gewöhn­li­cher Ohren die Luft betastet. Es ist warm und feucht über dem Kanal vor Giudecca, ein leichter Wind weht von Ost. Es ist viel­leicht deshalb so still, wo es doch nicht wirk­lich still sein kann, weil die Luft langsam west­wärts fließt. Wenn man sich nun aber auf der Stelle in die Tiefe begeben würde, ein Fisch werden, ein Fisch sein, wenn man ins Wasser tauchte, könnte man Zitelle ganz sicher weithin singen hören, ihr Pfeifen und Zetern tagein und tagaus, dass es eine wahre Freude ist, wie sie immer wieder kurz inne­hält, um zu lauschen, ob ihr jemand antwortet viel­leicht von Palanca her oder von den Giar­dini – Zwil­lingen, die sich immer wieder einmal melden, sobald die See stür­misch geworden ist. Es heißt, dieses Singen, Zetern, Jaulen der Wasser­bus­sta­tionen sei weit ins offene Meer hinaus zu hören. Kein Wunder demzu­folge, kein Wunder. – stop

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

    • Ja, liebe Mari­anne, wir sind schon eine Weile da. Louis ist noch immer ein wenig besorgt wegen der Seemöwen. :-)

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