rootserver charlie

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delta : 2.55 – In der vergan­genen Nacht habe ich meiner persön­li­chen Server­ma­schine, – sie befindet sich in etwa fünf­hun­dert Kilo­meter Entfer­nung an einem nicht bekannten Ort -, einen Namen gegeben: Charlie, Root­server Charlie. Das ist so gekommen, weil ich nämlich um Mitter­nacht an meinem Schreib­tisch saß, als mein Email­pro­gramm meldete, eine Nach­richt sei für mich einge­troffen. Ich wusste sofort, woher diese nächt­liche Mail allein gekommen sein konnte. Und ich dachte in zärt­li­cher Weise, als ob ich insge­heim diesen Namen schon längere Zeit vergeben haben würde: Charlie, hi Charlie! Nacht für Nacht, 0.01.12 MEZ, eine Sekun­denuhr, dieselbe Botschaft : /etc/p­sa/­plesk-cron/dai­l­y/­com­pleted : beru­hi­gend in seiner lako­ni­schen Art, mein lieber Louis, ich bin wach wie du, alle Systeme in Ordnung, Tag abge­schlossen, neuer Tag beginnt. stop. 12 ° Celsius. stop. Wolken­loser Himmel. stop. Ich verfüge zu diesem Zeit­punkt über 1.5 Kilo­gramm Mehl, 800 Gramm Reis, 2 Papri­ka­schoten in gelber Farbe, 1 Papri­ka­schote in roter Farbe, 1 halben Enten­vogel, 3 Liter Wasser in Flaschen, Salz, Zimt und Pfeffer, 16 Scheiben finni­schen Brotes, 1 Glas Apri­ko­sen­kon­fi­türe, 1 Glas Honig, 5 Kerzen. – stop

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