schrödingers katze

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nordpol : 5.18 – Wie Sorge nach und nach leise ein Haus betritt, in welchem Menschen leben, die alt geworden sind. Sie erscheint als ein Tier, das nicht sichtbar ist, feinstes Gewebe in Bewe­gungen der Haus­be­wohner, in der Art wie sie mitein­ander spre­chen oder wovon sie nicht spre­chen. Vater, der an seinem Tisch sitzt im Wohn­zimmer. Sein leicht geneigter Kopf. Und dieser Blick, spre­chendes Licht. Bin ich nicht viel­leicht viel zu langsam geworden? Kann ich noch wirk­lich verstehen, was ihr mir zu sagen habt? Wer bin ich über­haupt? Bin ich noch der, für den Ihr mich haltet? Was erzählt ihr Euch über mich? Habt Ihr Geheim­nisse vor mir, die mich betreffen? Ich bin so müde, wie kann man nur so müde sein, wie kann man nur immerzu so gerne schlafen. – Die Hand meines Vaters, die nicht mehr schreiben kann, nicht mehr so wie früher schreiben, diese kleinen genau kalku­lierten Zeichen auf begrenzter Fläche der Papiere. Und dieser Computer, der macht was er will. Und all diese Bücher, die noch einmal zu lesen sind, über den Urknall, solche Bücher, über Ägypten, über das Leben, Schrö­din­gers Katze. – stop

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