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echo : 0.18 – Gerade eben, es ist bereits kurz nach Mitter­nacht, wurde in meiner nächsten Nähe eine Apfel­sine geschält. Während ich meinen Händen zusah, wie sie geschickt Kern­stücke der Frucht vonein­ander trennten, ohne dass ich ihnen genauere Anwei­sungen geben musste, dachte ich darüber nach, wie viele Apfel­sinen diese Hände in ihrem Leben bereits geschält haben könnten. Natür­lich habe ich sofort gefragt, wie viele Tage meine Hände mir schon zu Diensten sind. Ich über­legte also, wie viele Tage ich bereits unter den Lebenden verweile. Selt­sa­mer­weise muss ich jetzt einen Blei­stift und ein Blatt Papier zur Hilfe nehmen, um meine Berech­nungen ausführen zu können, obwohl doch so vieles wie von selbst zu gehen scheint, dass ich zum Beispiel Benny Goodman hören kann, während ich die Zahl 365 mit einer weiteren Zahl multi­pli­ziere, und dass meine Füße unter dem Tisch einem swin­genden Rhythmus folgen, als hätten sie nichts mit mir zu tun, sondern verfügten über ganz eigene Ohren. Eine Fliege schaut mir zu. Ob sie viel­leicht doch schon schläft?

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