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sier­ra : 0.52 — Vor weni­gen Tagen habe ich eine kleine dig­i­tale Mas­chine gekauft. Diese Mas­chine ver­mag die Zeit zu messen, welche ich in der einen oder anderen Auf­gabe befind­lich ver­bringe. Sie sum­miert sozusagen Sekun­den, Minuten, Stun­den heim­lich für mich, damit ich, sobald Abend gewor­den ist, nach­se­hen kann, wo ich mich über­all während des Tages arbei­t­end aufge­hal­ten habe. Nun ist etwas Selt­sames zu bemerken, dass ich näm­lich Auf­gaben erfinde, in dem ich ver­traute Auf­gaben in kleinere Auf­gabenseg­mente zer­lege, sodass sie wie neue Auf­gaben vor meinen Augen oder den Augen der Mas­chine erscheinen. Die Auf­gabe der Kor­re­spon­denz beispiel­sweise, lässt sich in E-Mail-, Papier­brief- und tele­fonis­che Kor­re­spon­denz zer­gliedern. Ganz neu ist außer­dem, dass ich der Mas­chine Anweisung erteilte, Lesezeit­en zu notieren, wie lange Zeit ich in den Erzäh­lun­gen John Updikes ver­brachte. Oder der Vor­gang nächtlich­er Fle­d­er­maus­beobach­tung. Auch die Betra­ch­tung der Mas­chine selb­st wird von der Mas­chine wahrgenom­men und aufgeze­ich­net. — Schluss jet­zt. Es ist Fre­itag. Beina­he Schneefall. Guten Mor­gen. — stop

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