torero

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tan­go : 22.02 — Ich notierte in ein dunkel­blaues Heft, das ich angelegt hat­te, um die Beobach­tung eines Gartens zu doku­men­tieren, fol­gende drama­tis­che Geschichte in weni­gen Sätzen: Ein Vogel, vielle­icht weil er hun­grig gewe­sen war, raste mit aufgeris­senem Schn­abel knapp über eine Wiese hin. In diesem Zusam­men­hang hat­te sich ein Fal­ter in ein­er Weise ver­hal­ten, als wäre er ein Torero. Sehr dicht über dem Erd­bo­den lock­ten kleinere Manöver den angreifend­en Sper­ling ins Leere. Ich hat­te, wed­er der Fal­ter noch der Vogel inter­essierten sich für meine Gegen­wart, begeis­tert zuge­se­hen und erwartete mit jedem neuen Anflug den Ein­schlag des Vogels in den Erd­bo­den. Ein min­i­maler Wind­stoß, der den Fal­ter uner­wartet seitwärts ver­set­zte, führte dann doch zu seinem plöt­zlichen Ende. Ich ver­mute, das mutige Tier war ein Tagp­faue­nauge gewe­sen. - stop

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