unterwasservögel

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mumbai : 8.03 – Niemand kann sagen, wie das gekommen ist. Viel­leicht, weil die Wälder, die sie bewohnten, verschwunden sind, haben Koli­bris sich ins nahe liegende Wasser gestürzt, haben das Weite gesucht, das Meer, und konnten atmen, wie durch ein Wunder, konnten sie das Wasser atmen, das Salz, das Plankton. Von einem Tag zum anderen, stelle ich mir vor, war die Gattung der Unter­was­ser­vögel geboren, nicht zeit­weise tauchende Wesen der Luft, sondern wirk­liche Vögel, die sich wie Fische derart fröh­lich durchs Wasser bewegen, als seien sie schon immer hier gewesen. Ja, sie fliegen, sie rasen, sie schwärmen durch Koral­len­bänke, verdrehen Tauchern den Kopf, naschen von allem, was sie noch entfernt an süße Blüten erin­nert. Aber schmal sind sie geworden, nasses Gefieder, und haben noch nicht gelernt, Freund von Feind zu unter­scheiden. Ich habe mir heute Morgen gedacht, dass jemand am Code gear­beitet haben könnte, dass bald schon die Möwen den Luft­raum verlassen werden, eine Möwe nach der anderen Möwe, dann werden Tauben, Bussarde, Amseln folgen, und auch die Zeisige, die Nach­ti­gallen, die Spatzen und Papa­gei­en­vögel, alle werden sie das Wasser besu­chen. Ich muss das im Auge behalten.

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