zwitschern

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kil­i­mand­scharo : 2.02 — Beim Ohre­narzt trete ich durch eine schmale Tür in einen Saal. Vögel fliegen herum, sie piepsen und pfeifen, dass es eine wahre Freude ist. Da sind Rotkehlchen, Sper­linge, Tiger­wald­sänger, Sei­den­schwänze, Ammern, Tan­garen, Schwanzmeisen, woher ich nur diese wun­der­baren Namen habe? Zwei Finken lan­den auf meinem Kopf, sie sin­gen nicht nur, sie sprechen, sie sagen: Sie sind zu spät, haben sie bitte etwas Geduld! Im Saal liegen zwanzig oder dreißig Men­schen in Bade­wan­nen, andere sitzen auf Stühlen, tra­gen irgendwelche blink­enden Käfige über dem Kopf. Grad als ich mich heimisch füh­le, bemerke ich einen Korb, in dem men­schliche Ohren liegen, das war irgend­wo nahe der Jorale­mon Street. Ich sitze bald auf ein­er Bank mit Blick auf die Upper New York Bay. Es ist früher Abend. Wolken­los­er Him­mel. Noch immer kann ich nicht sagen, ob ich wirk­lich wach bin. — stop
propeller

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