auf dem friedhof

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bamako : 20.16 UTC – Es war im Traum ein Sommer­abend ange­richtet, schon Dämme­rung. Ich spazierte über einen vertrauten Friedhof. Vertraut der Friedhof darum, weil ich schon als Kind dort gewesen war. Auf dem Friedhof lagen viele Menschen in den Gräbern, die ich, das Kind, noch kannte, da waren sie sehr lebendig und mächtig, weil eben erwachsen gewesen. Nun waren sie tot und drin­gend auf Hilfe ange­wiesen. Im Traum waren plötz­lich Lichter in der Luft, sie kamen vom Westen her ange­flogen, verteilten sich über den Kronen der alten Bäume, um kurz darauf langsam abzu­steigen. Ich sass im Traum am Grab meiner Eltern, beob­ach­tete aus nächster Nähe wie sich eine Drohne näherte. Über einem Plateau von Hand­tel­ler­größe hielt sie inne. Die Drohne summte sehr schön. Bald öffnete sich ihr trans­pa­renter Leib, die Drohne setze behutsam mittels einer Greif­hand von blit­zendem Metall ein Teelicht ab. Kurz darauf schloss sich ihr Bauch und sie flog sehr schnell davon, auch hunderte weiterer Drohnen summten da und dort. Licht nun über und unter den Bäumen. – stop

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