central park

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tan­go : 0.10 – Man lässt sich abends treiben, sitzt mit Schreib­mas­chine auf dem Sofa, schaut Regen zu, liest da einen Satz und dort einen Satz, und wartet darauf, dass sich der Kopf endlich ent­fal­ten möge. — Ein­mal suchte ich nach Spuren zweier Eich­hörnchen, nach Bil­ly, nach Frankie, und lan­dete im Cen­tral Park im Win­ter und zwar im Jahre 1902. Genau genom­men lan­dete ich in einem magis­chen Film, der von Mitar­beit­ern der Thomas Alpha Edi­son Inc. bei Eis und Schnee aufgenom­men wor­den war. Ich stellte mir vor, wie die Kälte das Öl der Kam­er­akurbel fes­ter wer­den ließ, so dass ein Pfeifen zu hören gewe­sen sein kön­nte und der Kam­era­mann fröstelte. Ja, so genau muss das gewe­sen sein, weswe­gen der kleine Film, fest­ge­hal­ten in ein­er Zeit lange vor mein­er Zeit, auch heute noch zu beben scheint. Ich muss ihn noch find­en. — stop

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