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15.08 — In der schwank­enden Straßen­bahn höre ich, wie sie mit bren­nen­den Augen nach Worten suchen für das schep­pernde Licht des Mag­ne­siums, für das Fauchen der ben­galis­chen Feuer, die sie in Hän­den gehal­ten haben. Da ist eine Nacht­sekunde, die Sekunde, in der sie das rote, das ver­botene Stäbchen entzün­det und ger­ade noch eben rechtzeit­ig von sich gewor­fen haben, da ist das Heulen der chi­ne­sis­chen Pul­verpfeifen, da sind Funken­re­gen, da sind blau­graue Wölkchen, die sich auf kleine Zun­gen nieder­legen. Nicht die Feuerblu­men des Him­mels, das Spek­takel der näch­sten Nähe ent­fes­selt die Erin­nerung von Stunde zu Stunde. Zünd­hölz­er, ver­bor­gen in Hosen­taschen, sind zurück­ge­blieben, auch dieses Schwe­fel­holz, eine heim­liche Geschichte. — stop

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