nadine gordimer

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10.15 — Lek­türe der Erzäh­lung Some­thing out There von Nadine Gordimer aufgenom­men. Sofort der Wun­sch, in der Elek­tro­sphäre nach ein­er Fotografie des Karib­asees zu suchen, weil Mrs. Gordimer vom kün­stlichen Gewäss­er in der Savan­nen­land­schaft erzählt, von Ele­fan­ten gle­ich­wohl, die sich in seine Fluten stürzten, um ural­ten Wan­der­routen zu fol­gen. — Was haben die ertrink­enden Tiere dort unter dem Wasser­spiegel gese­hen? — Wovon haben sie gehört in ihrer let­zten Lebenssekunde? — Ich lese von der Tiefe des Sees, von Fis­chen, die in ihm leben sollen, von der Luft­feuchtigkeit und vom Gewicht der Ele­fan­tenkör­p­er, von der Biodichte ihrer Kör­p­er und von Kul­turen in Seenähe siedel­nder Men­schen. Und während ich so vor mich hin lese, von Seite zu Seite, von link zu link, verge­ht eine Stunde Zeit. Plöt­zlich erin­nere ich mich an Nadine Gordimer und ihr Buch und set­zte meine Lek­türe fort. — Wie ist es möglich, eine Minute langsamer verge­hen zu lassen? — stop

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