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india : 5.58 – Zwei Foto­gra­fien, die mögli­cher­weise nicht mehr exis­tieren, zeigen den Kopf eines älteren Mannes ohne Haare, dessen Mund weit geöffnet ist. In diesem weit­ge­öff­neten Mund hockt ein kleiner schwarzer Vogel von rotem Stirn­ge­fieder. Der Vogel scheint sich in dem Mund des alten Mannes wohl­zu­fühlen, er kauert dort als wäre der Mund sein Nest. Weitere Vögel sind auf dem Bild zu erkennen, die dem Vogel im Mund des Mannes glei­chen, dunkles Gefieder, das über ihren Augen hellrot leuchtet. Vier Vögel sitzen auf dem Kopf des alten Mannes, fünf auf seinen Schul­tern, von einem Vogel ist am linken Rand der Foto­grafie nur ein Schwanz zu erkennen, 12 Vögel befinden sich schwir­rend in einem Orbit um den Kopf in der Höhe der Ohren, es sieht so aus als wären diese Vögel Kopf­vögel, eine Spezies für sich, wie Putzer­fi­sche viel­leicht, die Mond­fi­sche ein Leben lang begleiten. Auf einer zweiten Foto­grafie, von der sich nicht sagen lässt, ob sie vor oder nach der beschrie­benen Aufnahme gefer­tigt wurde, zeigt sich der Mund des alten Mannes geschlossen, er lächelt. Strah­lend blaue Augen sitzen hinter einer Brille, in deren Gläsern sich irgendein warmes Licht spie­gelt. Als ich beide Bilder vor einiger Zeit neben­ein­ander legte, begann ich unver­züg­lich jene Vögel, die sich um den Kopf des Mannes herum bewegten oder auf ihm saßen, jeweils sorg­fältig zu zählen. – stop
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