strichzeichnung

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8.27 — Strichze­ich­nung eines Mann, der Schritt für Schritt die Küsten dieser Welt spaziert. Er schläft vor den Meeren und ernährt sich aus den Meeren. Er sam­melt Dinge, die Meere an Land gewor­fen haben. Wenn er etwas sieht, das aus einem Meer gekom­men ist, dreht und wen­det er es mit der einen Hand in der anderen Hand. Dann beschreibt er seinen Fund, notiert Uhrzeit und Posi­tion, isst ihn auf oder legt ihn zurück auf den Boden. Der Mann, an den ich denke, schläft in einem Zelt, wenn es kalt ist oder wenn es reg­net. Er trägt sehr gute, feste Schuhe, ist aus­gerüstet wie Men­schen aus­gerüstet sind, die in den Bergen schwierige Wände durchk­let­tern. Sobald er sich bewegt, kann man ein Klimpern hören. Manch­mal passiert der Mann eine große Stadt. Dann beschle­u­nigt er seine Schritte. Der Mann weiß aus Erfahrung, dass er immer wieder zurück­kom­men wird an den Aus­gang­sort sein­er Reise die Küsten ent­lang. Heute, in den frühen Mor­gen­stun­den, habe ich diesem Mann einen Namen gegeben und ein Alter und eine Statur, eine präzise Angabe, in welch­er Höhe über dem Boden sich seine Augen befind­en, wenn der Mann aufrecht ste­ht.

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