the look of silence

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papa : 0.45 — Als ich gestern Abend den außergewöhn­lichen Doku­men­tarfilm The Look of Silence betra­chtete, ist etwas sehr Merk­würdi­ges geschehen. Meine Sch­necke Esmer­al­da stürzte näm­lich aus 1 Meter Höhe von der Wand auf den Fuß­bo­den, woraufhin ich die Sch­necke vor­sichtig in die Hände nahm und nach möglichen Schä­den suchte. Als ich die Sch­necke kurz darauf wieder vor die Wand set­zte, als Esmer­al­da nach weit­eren 2 Minuten erneut von der Wand stürzte, stoppte ich den Film und über­legte, ob meine Sch­necke möglicher­weise krank gewor­den sein kön­nte. Indessen klet­terte Esmer­al­da, wie unter einem Zwang, zum drit­ten Mal die Wand hin­auf, dies­mal jedoch fiel sie nicht auf den Boden zurück. Besorgt ver­fol­gte ich ihre Bewe­gung mehrere Minuten lang, alles ging solange gut, bis ich die Betra­ch­tung des Filmes fort­set­zte. Nach eini­gen weit­eren Ver­suchen ist nun Fol­gen­des zu bericht­en. Esmer­al­da reagiert schein­bar auf Geräusche, die der Film erzeugt. Ich nehme an, meine Sch­necke wird von Rufen der Zikaden, welche im Film immer wieder über län­gere Zeit zu hören sind, müde, sie schläft ein, sie ver­gisst sich sozusagen, ihre Lage an der Wand, die gefährliche Tiefe unter ihr. Eine erstaunliche Beobach­tung. Ich habe bish­er noch nicht darüber nachgedacht, ob Sch­neck­en über ein Hörver­mö­gen ver­fü­gen, es ist denkbar, dass Sch­neck­en über ein Kör­per­hau­tohr gebi­eten. — stop

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