tod in peking 7

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marim­ba : 0.48 UTC – Ein­mal, vor sechs Jahren im Win­ter, begeg­nete ich dem Fotografen und Pro­gram­mier­er Ted­dy in einem Super­markt. Wir waren etwas ver­legen gewe­sen, wussten in jen­em Moment vor kühlen Milch­flaschen ste­hend nicht, worüber wir sprechen soll­ten, weil wir wenige Tage zuvor noch ein beson­ders schwieriges Gespräch geführt hat­ten. Ich erin­nere mich, von Hin­rich­tungs­bussen erzählt zu haben, die durch Chi­na fahren sollen von Gefäng­nis zu Gefäng­nis. Ted­dy sagte, er habe von diesen Bussen nichts gehört und nichts gele­sen. Er war damals ger­ade aus Peking zurück gekom­men, von ein­er Reise nach Tibet präzise. Er sagte: Louis, warum erzählst Du mir diese Geschichte? Ich sagte: Nun, weil ich sie weiß! Was ich nicht ahnte zum Zeit­punkt unseres Gespräch­es, nun aus der zeitlichen Ent­fer­nung wie ein Ereig­nis für sich zu sehen, ich ahnte nicht, dass Ted­dy kurz darauf ster­ben würde. Vielle­icht, wenn ich von seinem Tod gewusst hätte, hätte ich nicht von Hin­rich­tungs­bussen erzählt, son­dern eine ganz andere Geschichte, eine Geschichte, die von seinen wun­der­baren Fotografien berichtet. — stop

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