zattere

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ulysses : 20.32 UTC — Jenes ein­same Nadel­blatt­ge­wächs in der Form der Pini­en­bäume unweit der Ponte agli Incura­bili kön­nte Joseph Brod­sky bei Regen noch beschir­men. Von dort soll der Dichter gern über den Kanal nach Giudec­ca geschaut haben. Ich erwar­tete eine Bank von Stein oder von Holz, vergeb­lich. Viel­leicht wird Joseph Brod­sky sich zur Beob­ach­tung des Wassers einen kleinen Klapp­stuhl mitge­nommen haben oder liess die Beine von der Quai­mauer baumeln, sie wer­den vermut­lich bald nass gewor­den sein. Wenn ich nur lange genug nach West­en schaue zu den Hafen­an­lagen hin, kann ich Joseph Brod­sky sitzen sehen, wie er sich mit den Wellen des Meeres unter­hält, ihre Bewe­gung erforscht. Wie sich in diesem Augen­blick, es ist kurz nach 8 Uhr, ein braunrosa­far­bener feuchter Elefan­ten­rüssel aus dem Wass­er erhebt, wie er bebend die Luft sondiert, wie er sich dem Dichter nähert, als wäre er noch immer dort, Fonda­menta degli Incura­bili. – stop
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