255 jahre

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echo : 6.05 — Ich habe fol­gen­des aus­gerech­net. Wenn ich jeden Tag 16 Stun­den arbeit­ete, in jed­er dieser Stun­den je eine Minute mit einem Men­schen sprechen würde, ihm oder ihr die Hand geben, ihm oder ihr in die Augen sehen, dann kön­nte ich mit 880 Men­schen am Ende eines Tages Kon­takt aufgenom­men haben. Wenn ich nun 255 Jahre in dieser Weise arbeit­ete, ohne je einen Tag eine Pause einzule­gen oder Urlaub zu nehmen, wäre ich schließlich in der Lage, 82 Mil­lio­nen Men­schen per­sön­lich ken­nen­zuler­nen. Ich sollte möglichst mit älteren Men­schen begin­nen, sollte nach einem geeigneten, vorzugsweise mobilen Haus für mein Unternehmen suchen, nach Spon­soren, Verpfle­gung, Warteräu­men, einem Stab von Mitar­beit­ern. Ich stelle mir vor, wie meine begrüßende Hand nach ersten Jahrzehn­ten der Arbeit sehr hart gewor­den sein wird, von ech­se­nar­tiger Haut, auch kön­nte vielle­icht ein gewiss­es Bedürf­nis ent­standen sein, mor­gens bere­its vor nahen­den Besuch­ern die Flucht zu ergreifen. — Was wäre nun zu unternehmen mit all den wahren, den erfun­de­nen, den beschei­de­nen, den großar­ti­gen Minutengeschicht­en, die sich wie Vögel in Schwär­men um mich herum ver­sam­melt haben wer­den? — stop

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