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bengalen

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marim­ba : 16.01 UTC — Stun­den­lang fol­ge ich auf dem Bild­schirm der digi­ta­len Spur eines Fahr­rad­fah­rers in West­ben­ga­len. Die Wege sind schmal, kaum ein Mensch kann einen ande­ren mit einem Fahr­rad über­ho­len. Auf einem Podest, das hin­ter dem Sat­tel des Fah­rers auf dem Fahr­rad mon­tiert wur­de, ruht eine Kame­ra auf einem Sys­tem von Ölge­win­den, die das Objek­tiv abfe­dern, um unschar­fe Bil­der zu ver­mei­den. Immer wie­der ein­mal sind der Fah­rer und sein Fahr­rad in einer Schei­be zu erken­nen. Auf Wie­sen gra­sen Kühe, da und dort waschen Frau­en im Was­ser von Bächen bun­te Tücher. Die Häu­ser sind nied­rig, gepflegt, bunt wie die Tücher, die die Frau­en in die Son­ne legen. Kin­der in Schul­uni­for­men sind unter­wegs. Die Land­schaft und ihre Stra­ße von dich­ten Wäl­dern gesäumt. Eine Hoch­zeit in einem Dorf, Blu­men­gir­lan­den. Die Gesich­ter der Men­schen sind unkennt­lich gemacht. Ob sie ahnen, was das Fahr­rad, das sie besucht, unter­nimmt? — stop
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