july 14

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romeo : 22.38 — Stunde um Stunde auf Fährschif­f­en zwis­chen Stat­en Island und der südlichen Spitze Man­hat­tans hin und her. Ein schaukel­nder Ort. Ein Ort, der im Moment mein­er ersten Begeg­nung schon ver­traut gewe­sen war, als ob ich vor langer Zeit geboren wurde auf ein­er der brum­menden Bänke, ein früher Blick, Riesen­möven­schat­ten hin­ter Scheiben, auf welchen Salzkristalle funkel­ten, der Klang der Nebel­hörn­er, und wieder oder immer noch sei­ther dieser rote Ball, den die Bewe­gung des Meeres über das untere Deck der Fähre spielt. Heiß und stick­ig der Tag mein­er Notiz, auch über der Upper Bay ruhte bewe­gungs­los die Luft, bere­it zu sinken. Lungerte mit Reis­eschreib­mas­chine auf den Knien hechel­nd luv­seits herum und wartete.

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