koffer

2

echo : 0.28 — Die Vorstel­lung, man kön­nte vielle­icht bald ein­mal Gegen­stände mit geeigneten Appa­ra­turen betas­ten und durch­leucht­en, um sie Molekül für Molekül in den Spe­ich­er eines Com­put­ers abzule­gen. Ich kön­nte nun die Gegen­stände mein­er Zim­mer, all die Lam­p­en, Büch­er, Stüh­le, Tis­che, Kak­teen, Teller, Kissen, Löf­fel, Tassen unter den Arm nehmen, alle zur gle­ichen Zeit, um sie an einen anderen Ort zu trans­ferieren, von einem Stock­w­erk in ein anderes Stock­w­erk, oder von ein­er Stadt in eine andere Stadt. Dort kön­nte ich sie aus­pack­en, das heißt, ich kön­nte sie mit geeigneten Appa­ra­turen aus Molekülen der Luft wieder­erste­hen zu lassen, ein Prozess, der so präzise funk­tion­ieren müsste, dass selb­st hand­schriftliche Noti­zen, die sich in meinen Büch­ern befind­en, nicht ver­loren sein wer­den. Nehmen wir ein­mal an, ich würde nun selb­st, ob mit oder ohne Absicht, in mein­er Com­put­er­mas­chine lan­den, dann kön­nte man mich, das heißt genauer, meine Infor­ma­tion als E-Mail ver­schick­en, Augen, Hände, Ohren, auch meine Erin­nerun­gen, meine Wün­sche, meine Hoff­nun­gen, selb­st die Erin­nerung an diese kleine Geschichte hier, wie ich sie ger­ade erzählte. — Guten Mor­gen! Es ist Mon­tag. Die Luft duftet nach Schnee. — stop
ping

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top