koffer

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echo : 0.28 – Die Vorstel­lung, man könnte viel­leicht bald einmal Gegen­stände mit geeig­neten Appa­ra­turen betasten und durch­leuchten, um sie Molekül für Molekül in den Spei­cher eines Compu­ters abzu­legen. Ich könnte nun die Gegen­stände meiner Zimmer, all die Lampen, Bücher, Stühle, Tische, Kakteen, Teller, Kissen, Löffel, Tassen unter den Arm nehmen, alle zur glei­chen Zeit, um sie an einen anderen Ort zu trans­fe­rieren, von einem Stock­werk in ein anderes Stock­werk, oder von einer Stadt in eine andere Stadt. Dort könnte ich sie auspa­cken, das heißt, ich könnte sie mit geeig­neten Appa­ra­turen aus Mole­külen der Luft wieder­erstehen zu lassen, ein Prozess, der so präzise funk­tio­nieren müsste, dass selbst hand­schrift­liche Notizen, die sich in meinen Büchern befinden, nicht verloren sein werden. Nehmen wir einmal an, ich würde nun selbst, ob mit oder ohne Absicht, in meiner Compu­ter­ma­schine landen, dann könnte man mich, das heißt genauer, meine Infor­ma­tion als E-Mail verschi­cken, Augen, Hände, Ohren, auch meine Erin­ne­rungen, meine Wünsche, meine Hoff­nungen, selbst die Erin­ne­rung an diese kleine Geschichte hier, wie ich sie gerade erzählte. – Guten Morgen! Es ist Montag. Die Luft duftet nach Schnee. – stop
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