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ginkgo : 15.05 UTC – Ein Botschafter soll kurz vor der Erstür­mung seiner Depen­dance Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter ange­wiesen haben, Doku­mente, insbe­son­dere papie­rene Doku­mente, zu verbrennen oder mittels moderner Zerklei­ne­rungs­ge­räte aus ihren natür­li­chen Zusam­men­hängen zu reißen. Nun ist gleich­wohl denkbar, dass Menschen, deren Arbeiten ausschließ­lich als digi­tale Substanz gespei­chert wurden, kurz vor einem drohenden dauer­haften Ausfall öffent­li­cher Strom­ver­sor­gung, den starken Wunsch verspüren, ihre digi­talen Doku­mente auf Papier zu drucken, um sie in schweren Koffern mit sich auf eine Flucht­reise in die Wildnis nehmen zu können. Ich über­lege ernst­haft, ob es nicht viel­leicht sinn­voll wäre, eine Mappe anzu­legen, in welcher sich wirk­liche Papiere befinden, Aufsätze, Briefe, Notizen, die in der Gegen­wart nur lesbar sind, solange ich über elek­tri­sche Grund­ver­sor­gung verfüge. – Das wunder­volle mari­neblaue Licht des Schnees in der Dämme­rung. – stop

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