kamele

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alpha : 8.02 – Wartete in der Metro­sta­tion Charles Michels auf einer hölzernen Bank, hatte meine Füße in warmen Sand gesteckt. Dünen, knie­hoch, eilten von Süden nach Norden durch die Unter­grund­sta­tion, ohne dass eine Wind­be­we­gung zu spüren gewesen wäre. Da waren Kamele in der Größe mensch­li­cher Hände. Sie bewegten sich mit den Dünen und sie waren blau, von einem vornehmen Blau, ultra­marin oder etwas dunkler. Bald ließen sie sich vor mir nieder und ruhten, wie Kamele ruhen, den Kopf hoch erhoben, kauend, mal das eine Auge geschlossen, dann das andere. Wie ich sie so träu­mend betrach­tete, erin­nerte ich mich, dass ich diesen Traum schon einmal träumte. Ich ahnte, dass bald ein Zug aus dem Tunnel kommen würde, ein Zug gefüllt mit Sand, und dass ich mich erheben und in den Zug steigen und erwa­chen würde. Genau so ist es gekommen. Und jetzt sitze ich hier am Schreib­tisch und notiere diesen Traum, obwohl ich doch von der Entde­ckung der Eisbü­cher berichten wollte. – Guten Morgen!

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