rom : synapsen

pic

marim­ba : 16.33 — Ich folge ein­er Wen­del­treppe bis ich ein flach­es Dach erre­iche, sofort steige ich weit­er. Plöt­zlich befinde ich mich inner­halb der Kup­pel des Doms auf einem schmalen Absatz, großar­tiger Aus­blick in die Tiefe. Sehr kleine Gestal­ten da unten vor dem zen­tralen Altar der Kirche, man meint sich selb­st in jed­er der Men­schen­minia­turen, die sich über den Mar­mor­bo­den langsam fort­be­we­gen, erken­nen zu kön­nen. Ein Polizist sitzt nur wenige Meter ent­fer­nt vor einem Mon­i­tor, der ein Bild zeigt, das über ein Teleob­jek­tiv aufgenom­men wird. Es kön­nte sein, dass der Mann jene Miniatur­men­schen beobachtet, die mir so ähn­lich sind. Wer ist verdächtig? Wie, frage ich, müsste ich mich ver­hal­ten, um in die Andacht dieses Appa­rates genom­men zu wer­den? Kann der Appa­rat vielle­icht erken­nen, ob ich Fieber habe oder nicht? In diesem Moment nimmt mich der Polizist tat­säch­lich ins Visi­er sein­er per­sön­lichen Augen, weil er bemerk­te, dass ich mich für seine Instru­mente inter­essiere. Weit­er aufwärts in der Schale, die die Kup­pel formt, immer im Kreis herum eine enge Wen­del­treppe, bald geh ich gebückt. Dann der Him­mel und Men­schen und am Hor­i­zont das Meer, und die Stadt in der Wärme flim­mernd. Ich erkenne, wenn ich mich ost­wärts um die Kup­pel­later­ne der Kirche herum­be­wege, die Straße, in welch­er sich das Haus befind­et, in dem ich wohne. Gewaltige Pinien­bäume, Synapsen, weit ent­fer­nt in den Gärten der Vil­la Borgh­ese. Ein Mann hastet über den alten, großen Platz. Das Gespräch der Möwen in der Luft in näch­ster Nähe. — stop

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top