samuel beckett : 16 steine

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romeo : 3.25 UTCIch nutze diesen Aufen­thalt, um mich mit Steinen zum Lutschen zu ver­sor­gen. Es waren kleine Kiesel, aber ich nenne sie Steine. Ja, dieses Mal brachte ich einen bedeu­ten­den Vor­rat von ihnen zusam­men. Ich verteilte sie gle­ich­mäßig in meinen vier Taschen und lutschte sie nacheinan­der. Dadurch ent­stand ein Prob­lem, das ich zunächst auf fol­gende Art löste: Angenom­men, ich hat­te sechzehn Steine und vier davon in jed­er mein­er vier Taschen, näm­lich in den zwei Taschen mein­er Hose und den zweien meines Man­tels. Wenn ich einen Stein aus der recht­en Man­teltasche nahm und in den Mund steck­te, so erset­zte ich ihn in der recht­en Man­teltasche durch einen Stein aus der recht­en Hosen­tasche, den ich durch einen Stein aus der linken Hosen­tasche erset­zte, den ich durch einen Stein aus der linken Man­teltasche erset­zte, den ich wiederum durch den Stein in meinem Mund erset­zte, sobald ich mit dem Lutschen fer­tig war. Auf diese Weise befan­den sich immer vier Steine in jed­er mein­er vier Taschen, aber nicht genau diesel­ben… / Mittwoch. stop. Wieder Samuel Beck­etts wun­der­bar­er Text der sechzehn Steine an diesem späten Abend. Dunkel. Schwere würzige Luft der Kas­tanien­blüte. Nacht­bi­enen pfeifen am Fen­ster vorüber. Das war schon ein­mal so gewe­sen. — stop

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