von elefanten und ohren

9

tan­go : 20.18 — Ich besuchte im Traum ein Ele­fan­ten­haus. Kein gewöhn­lich­es Ele­fan­ten­haus, vielmehr einen Ort, den eige­nar­tige Ele­fan­ten bewohn­ten. Das waren näm­lich Ele­fan­ten ohne jede Falte, sie waren so vornehm gestal­tet, als wären sie von Glas geblasen, helle Augen, die sich flink bewegten, peitschende kleine, fal­tenlose Schwänze, laut­los schwin­gende fal­tenlose Rüs­sel, riesige haar­lose Kör­p­er, grau, braun, rosa. Ich saß auf ein­er Bank in ihrer Nähe. Vögel stürmten unter dem Kup­pel­dach hin und her. Sobald sie ver­sucht­en sich auf dem Rück­en eines der Ele­fan­ten­tiere niederzu­lassen, rutscht­en sie ab und lan­de­ten auf dem Boden. Ein weit­er­er Vogel saß auf mein­er Schul­ter. Der Vogel war mit einem mein­er Ohren beschäftigt, hack­te kleinere Por­tio­nen aus der Muschel, knur­rte zufrieden vor sich hin. Sobald das Ohr, um das sich der kleine Vogel bemühte, ver­schwun­den war, holte ich aus mein­er Hosen­tasche ein neues Ohr, befes­tigte das Ohr an meinem Kopf, und schon fraß der kleine Vogel weit­er vor sich hin. Ein­mal kostete ich heim­lich von einem der Ohren, die sich in mein­er Hosen­tasche befan­den. Schmerzen hat­te ich keine.

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top