von elefanten und ohren

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tango : 20.18 – Ich besuchte im Traum ein Elefan­ten­haus. Kein gewöhn­li­ches Elefan­ten­haus, viel­mehr einen Ort, den eigen­ar­tige Elefanten bewohnten. Das waren nämlich Elefanten ohne jede Falte, sie waren so vornehm gestaltet, als wären sie von Glas geblasen, helle Augen, die sich flink bewegten, peit­schende kleine, falten­lose Schwänze, lautlos schwin­gende falten­lose Rüssel, riesige haar­lose Körper, grau, braun, rosa. Ich saß auf einer Bank in ihrer Nähe. Vögel stürmten unter dem Kuppel­dach hin und her. Sobald sie versuchten sich auf dem Rücken eines der Elefan­ten­tiere nieder­zu­lassen, rutschten sie ab und landeten auf dem Boden. Ein weiterer Vogel saß auf meiner Schulter. Der Vogel war mit einem meiner Ohren beschäf­tigt, hackte klei­nere Portionen aus der Muschel, knurrte zufrieden vor sich hin. Sobald das Ohr, um das sich der kleine Vogel bemühte, verschwunden war, holte ich aus meiner Hosen­ta­sche ein neues Ohr, befes­tigte das Ohr an meinem Kopf, und schon fraß der kleine Vogel weiter vor sich hin. Einmal kostete ich heim­lich von einem der Ohren, die sich in meiner Hosen­ta­sche befanden. Schmerzen hatte ich keine.

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