abend

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gink­go : 20.18 UTC — Man kön­nte sich vor eine Schreib­mas­chine set­zen mit etwas Schoko­lade zur Seite und Wass­er und Kaf­fee für ein oder zwei Tage Zeit, auch eine Ente kön­nte gegen­wär­tig sein, die bere­its gebrat­en ist, und Brot und Reis. Weil die aus­gedachte Schreib­mas­chine ohne jedes Papi­er notieren kann, muss man sich über Papiere keine Gedanken machen. Man begin­nt zu schreiben. Man schreibt vielle­icht zunächst nur ein Wort: Regen. Man schreibt das Wort Regen, weil in diesem Augen­blick, da man zu schreiben begin­nt, Regen vor den Fen­stern vom Him­mel fällt. Mit Regen kön­nte man begin­nen, mit dem Wort Regen. Man schreibt also das Wort Regen, das unverzüglich auf dem Bild­schirm erscheint. Es reg­net. Ich höre, dass es reg­net, das Geräusch des Regens, das mir ver­traut ist, ein Geräusch, das ich als Kind bere­its hörte, wie in diesem Augen­blick. Kann mich nicht erin­nern, wann es anf­ing zu reg­nen, vielle­icht während ich noch über­legte, was ich notieren sollte, ein gütiger Regen, ein Regen, mit dem ich begin­nen kon­nte. Wann lernte ich, was Regen ist? Wann hörte ich zum ersten Mal von dem Wort, das Regen beze­ich­net? Was kann ich sagen über das Wort Regen. Wie lange Zeit müsste ich notieren in diesem meinem fort­geschrit­te­nen Alter, um all das auf­schreiben zu kön­nen, was ich weiß vom Regen? Wie viel Gramm? — Was weiss ich noch? — stop

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