ai : BURUNDI

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MENSCH IN GEFAHR : “Nestor Nibi­tan­ga, ein ehe­ma­liger regionaler Beobachter der Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tion Asso­ci­a­tion pour la Pro­tec­tion des Droits Humains et des Per­son­nes Détenues (APRODH) in Zen­tral- und Ost-Burun­di wird seit mehr als fünf Monat­en in Unter­suchung­shaft gehal­ten. Ihm wer­den „Bedro­hung der nationalen Sicher­heit“ und „Rebel­lion“ zur Last gelegt. Amnesty Inter­na­tion­al ist der Ansicht, dass dies eine Vergel­tungs­maß­nahme für seine friedliche Men­schen­recht­sak­tiv­itäten und seine frühere Zuge­hörigkeit zu APRODH sind. / Er wurde am 21. Novem­ber 2017 bei sich zuhause in Gite­ga festgenom­men. Während sein­er Fes­t­nahme nahm die Polizei zwei USB-Sticks aus seinem Haus an sich, von denen ein­er den Entwurf eines Tätigkeits­berichts für ein lokales Netz von Menschenrechtsbeobachter_innen enthielt. Nestor Nibi­tan­ga war zu der Zeit nicht bei APRODH angestellt, da sie eine von min­destens zehn Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tio­nen war, die der Innen­min­is­ter im Okto­ber 2016 geschlossen hat­te. Er warf den Organ­i­sa­tio­nen vor, „den Ruf des Lan­des zu schädi­gen“ und „Hass und Zwi­etra­cht unter der Bevölkerung zu säen“. / Zunächst war Nestor Nibi­tan­ga vom Geheim­di­enst (Ser­vice nation­al de ren­seigne­ment – SNR) ohne Zugang zu einem Rechts­bei­s­tand in der Haupt­stadt Bujum­bu­ra fest­ge­hal­ten wor­den. Am 4. Dezem­ber 2017 wurde er dann in das Zen­tral­ge­fäng­nis Murem­b­wa nach Rumon­ge gebracht. / Am 3. Jan­u­ar wurde sein Antrag auf Freilas­sung gegen Kau­tion abgelehnt. Gegen diese Entschei­dung hat er Rechtsmit­tel ein­gelegt. / Amnesty Inter­na­tion­al betra­chtet Nestor Nibi­tan­ga als gewalt­losen poli­tis­chen Gefan­genen, der auf­grund sein­er friedlichen Men­schen­recht­stätigkeit ins Visi­er ger­at­en ist.” - Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen bis spätestens zum 11.6.2018 unter > ai : urgent action
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