broadway : verschwinden

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nord­pol : 20.18 — Manch­mal, während ich spaziere, sehe ich etwas, und dann sehe ich wieder nichts für län­gere Zeit. Wenn ich etwas wirk­lich sehe, also erkenne, kann ich es for­mulieren. Ich sehe demzu­folge mit Wörtern. Wenn ich ohne Wörter sehe, habe ich das Gefühl, dass ich sehe und vergesse in ein und dem sel­ben Moment. Ich vergesse Ampeln, Taxis, Türste­her, Zebras­treifen, die Gesichter wartender Men­schen, Aus­la­gen teuer­er oder bil­liger Läden, Nepp, Perück­en, die Nahrung in den Hän­den der Gehen­den, Wörter aus dem Gewirr der Stim­men, Gespräche, den Him­mel über mir, Bäume, das Licht in den Pfützen, fünf Blocks den Broad­way nord­wärts, und schon habe ich meine Füße und kurz darauf mich ins­ge­samt vergessen. – stop
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