in der paukenhöhle

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delta : 7.10 – Es ist leicht, sich Zell­körper vorzu­stellen, die vorsichtig geöffnet wurden, um in sie hinein spähen zu können. Ich wünschte ihre Struk­turen mit Namen bezeichnen zu können, mit Wort­kör­pern, die mir gefallen. Bereits die Anatomie der Ameisen Wort für Wort auszu­weisen, wird einen langen poeti­schen Atem erfor­dern. Ich über­legte, wie sich afri­ka­ni­sche Menschen bald erheben werden, sie fordern, ihre uralten Spra­chen in unsere human­ana­to­mi­sche Nomen­klatur einzu­speisen, nervus olimambo, der fortan unter dieser Bezeich­nung mensch­liche Augen­lider inner­vieren wird. Bald melden sich Bewohner Grön­lands, sunni­ti­sche und schii­ti­sche Stämme, Indianer der wilden Wälder Papua Neugui­neas. Sie alle haben den Wunsch, ihre Sprache, Wörter, ihre geis­tige Welt in der Vorstel­lung eines allge­mein gültigen mensch­li­chen Körpers zu hinter­lassen. Das zustän­dige Büro der Uno hoch über dem East River, eine Behörde, Jahr­zehnte nach­drück­li­cher Verhand­lung in der Pauken­höhle. – stop

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