e — geparden

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nord­pol : 6.28 — Man müsste ein­mal ein Pro­gramm erfind­en, das in der Lage wäre, E-Mail­briefe, die man verse­hentlich ver­schick­te, zu jagen, zu erlegen, oder ganz ein­fach behut­sam wieder zurück­zu­holen. Ich meine das so: Nehmen wir ein­mal an, eine E-Mail wäre vorzeit­ig entwischt, ohne Gruß und Unter­schrift bewegte sie sich rasend schnell durch das World­WideWeb von Knoten zu Knoten, ein Brief, der nicht unhöflich­er sein kön­nte, ein lichtschnelles Mon­strum, wie glück­lich würde man sein, wenn man ihn ungeschehen machen oder nachträglich noch bear­beit­en kön­nte, in dem zu jed­er E-Mail ein per­sön­lich­er E-Mail­gepard gehörte, der hin­ter dem fehler­haften Stück her­het­zen würde bis das gejagte Zeichen­we­sen getil­gt sein würde, zu einem Nichts gewor­den, wie nie gewe­sen. Manche dieser Gepar­den wären vielle­icht in der Lage, sich bis in die E-Mail­pro­gramme adressiert­er Com­put­er selb­st fortzube­we­gen, E-Mail­briefe, die bere­its geöffnet wur­den, wür­den vor den Augen der Leser ver­schwinden oder sehr heim­lich später, so dass sie nie wieder gefun­den wer­den kön­nten, als ob sie nie existierten, Geis­ter­we­sen, Täuschung, Gehirn­schat­ten ohne Beweis. Es ist Sam­stag und es reg­net küh­les Wass­er als wäre dieser Tag bere­its im Herb­st. — stop / kof­fer­text
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